Das ist der letzte Teil meiner vierteiligen Serie zu Commons im “Standard”. Elinor Ostrom erhielt 2009 als erste Frau den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften dafür, dass sie gezeigt hat, “wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden kann”. In ihrem Artikel “Revisiting the Commons” von 1999 betont Elinor Ostrom, dass Erfahrungen von nachhaltig bewirtschafteten lokalen Commons nicht eins zu eins auf globale Gemeingüter wie die Atmosphäre oder die Weltmeere übertragen werden können. Dennoch können wir von lokalen Commons viel lernen, auch für die Bewältigung globaler Krisen wie der Klimakatastrophe.